![]() | 07. November 2010 Mal eine Frage an die "Deutsche Geminde"hier! Es war gerade ziemlich cool! Im Radio brachten sie gerade eine Sendung:Mundart wohii gaasch? Das gab doch ein paar coole Vorträge! Jetzt aber mal meine Frage an die "Deutsche Gemeinde" bei uns! Wie geht Ihr mit unserer Mundart um? Wollt Ihr die lernen oder reicht es dass Ihr verstanden werdet? |
![]() | 07. November 2010 ich wollte sie lernen und habe gelernt akzentfreies Lözärndüütsch zu sprechen und schreiben ohne das Hochdeutsche zu verlieren. Kann ohne Probleme mitten im Satz switchen |
![]() | 07. November 2010 Hallo Ihr 2, also für mich ist es ganz klar das ich versuchen werde nach ein paar Jahren bei Euch nurnoch so wenig wie möglich aufzufallen durch meine Aussprache, und bis dahin üben und lauschen so oft es geht!!! Ich merke es ja jetzt schon wenn ich bei Euch sein kann das das eine oder andere schon ins tägliche übernommen wird. Und mal ganz ehrlich, es klingt sooooooooooo wunderbar wenn ihr redet. Ich mag das total und es gibt dem ganzen die richtige Note (für mich) LG Micha |
![]() | 07. November 2010 Ich lerne! Also ich versuchs jedenfalls. Auf jeden Fall höre ich es sehr gern, verstehe euch mittlerweile recht gut. Ich gebe aber auch zu, das ich auch gern bequem bin und wenn schon hochdeutsch gesprochen wird, nicht auf Mundart bestehe. Bevor ich 100mal "häääää?" fragen muss. |
![]() | 07. November 2010 bin jetzt 5 jahre hier. und bin dabei mundart zu lernen. meine Ex. eine Schweizerin meinte ich sollte lieber beim Hochdeutschen bleiben. ich merke aber, dass es im Geschäft am Telefon etc. viel besser ankommt. wobei Ihr Schweizer es einen auch schwer macht.Die meisten reden aus Höflichkeit hochdeutsch mit mir. Ich muss mir mal ein T-Shirt drucken mit der Aufschrift. "i verstoh di scho" ich kenne viele Deutsche die im Service schaffen und perfekt mundart sprechen. gruss |
![]() | 07. November 2010 Ich für mein Teil bin am lernen, möchte die Schweizer nämlich auch verstehen und nicht nur umgekehrt...lerne also nicht mit VHS-Kursen sondern eher by learning by doing (oder wohl eher listening Erfolge stellen sich auch von Mal zu Mal ein-allerdings langsam. Finde es schon wichtig, dass man das schweizer-deutsch auch versteht. Denn so nett die Schweizer auch sind, gibt es auch Ausnahmen und die machen sich nicht die Mühe mit uns so zu sprechen, damit wir es auch verstehen. |
![]() | 07. November 2010 Ich glaube das variiert doch schwer je nach Dialekt... Einen Zürcher oder Luzerner zu verstehn, stell ich mir wesentlich einfacher vor als z.B. den eines Wallisers. Entsprechend dürfte es dann auch dauern den Dialekt zu verstehn bzw zu sprechen |
![]() | 07. November 2010 wohl wahr, aber der Wille ist auf jeden Fall da und auch wenns länger dauert! Mal unabhängig davon das es toll klingt, gehört es sich auch so finde ich. Will ich mich an nem neuen Fleckchen Erde niederlassen muß ich mich dort auch anpassen und dazu gehört auch die Sprache. Meine Meinung und hey wer behauptet das es einfach wird oder ist, naja ich finde nicht ich tu mich ja selbst hier in D teils unsagbar schwer zu verstehen und oftmals muß man kapitulieren |
![]() | 07. November 2010 Hallo, ist schon immer wieder interessant! Jeder möchte doch verstanden werden! Und jeder mag es - egal welcher Nation oder Sprache - wenn sich ein "Zugereister" bemüht, sich der Sprache der Destination anzunehmen. Wenn ich dann aber solche Artikel lese, dass Schweizer Hotels und Regionen deutsche Angestellte in Schulungen schicken, um "Schweizer Sprache & Benimm" zu lernen, frage ich mich schon. Was zählt, ist doch der Wille! Und jeder Mensch hat nun mal seinen eigenen "Level", sich auf neues und andere Sprachen oder Dialekte einzustellen... |
![]() | 07. November 2010 nun ich arbeite jetzt seit etwas über einem jahr in der schweiz und muss sagen, dass ich den schweizer dialekt zwar mittlerweile recht gut verstehe, aber nicht anfangen werde ihn zu lernen. natürlich könnte man jetzt sagen, es ist ein stück weit integration, dies zu tun, aber ich finde, dass ich mit meinem eigenen dialekt und dem hochdeutsch schon genug "deutsche sprache" gelernt habe. das ist jetzt bitte nicht abwertend zu verstehen! ich finde es wunderbar, wenn eine mundart, egal in welcher region, gelebt wird! das ist in meiner heimat köln leider nicht mehr so der fall. meine kunden brauchen sich keine mühe zu geben, mit mir hochdeutsch zu reden, denn nach einer gewissen zueit ist das passive sprachverständnis dann doch soweit, um alles nötige zu verstehen. und wenn man mal auf anhieb nicht alles versteht, fragt man halt einfach noch mal nach lieben gruss luckypimp |
![]() | 07. November 2010 Oha... Jetzt wirds spannend!! Da muss ich aber ausholen bei der Frage. Es ist nicht einfach mit euch Schweizern. Ich meine das nicht negativ. Ganz und gar nicht. Ich liebe es, hier zu leben. Ich mag es, mich mit den Schweizern auszutauschen. Ihre Art des Leben lebens zu ergründen. Aber mit der Sprache seid ihr Verschworene. Wir Deutschen können sie kaum lernen, wenn wir zu ziehen und schon älter sind. Tun wir es dennoch, werden wir ausgelacht oder beschimpft. Tun wir es nicht, heisst es, wir wollen uns nicht anpassen. Sprechen wir Schriftdeutsch, dann fühlen die meisten sich in die Ecke gedrängt. Sprechen wir unsere Dialekte, mit denen wir aufgewachsen sind, kommt nach dem staunenden Interesse schnell die Aufforderung, doch wieder Schriftdeutsch zu sprechen. Wie WIR es machen, ist es irgendwie falsch. Das sollen keine Vorwürfe sein - das ist eine Analyse. Eine Art Bestandsaufnahme nach nun fast drei Jahren in eurer Mitte in der ich mich sehr wohl fühle. Klar, ich spreche Hoch-/Schriftdeutsch. Und das mit eigenem, norddeutschem Akzent. Das scheint mich für viele Sympathisch zu machen. Aber ich versuche auch, mich sprachlich zu integrieren. Das ist meine natürliche Neugier. Mein Nachahmungstrieb. Ich schreibe, wenn ich will und in Stimmung bin, recht gut schwyzerdüütsch. Das können hier einige bestätigen. Aber was mir auch auffällt ist, das die meisten Schweizer, trotz oder wegen ihres (für mich tollen) Dialektes/Sprache sehr wenig selbstbewusst sein haben. Mir als deutschem Mitbürger fällt auf, dass ihr euch selten bewusst seid, wie wunderbar es ist, zu erleben wie toll euer Mundart ist. In Sprache, Schrift, Musik. Im gesamten Ausdruck eben. Ich beneide euch darum, denn in Deutschland sind Dialekte meist "Privatsache". Soll heissen, das findet im häuslichen Leben statt, im untereinader. In Kultur und Musik dominiert das Hochdeutsche. Dialekte in der Kultur funktionieren leider nur regional. Uns geht damit ein Vielfalt verloren. Und darum beneide ich die Schweizer Caramel |
![]() | 07. November 2010 naja da muss ich dem herrn aus norddeutschland in einem absatz widersprechen...die deutschen leben ihre dialekte nicht nur im privatleben, sondern auch geschäftlich aus! denn viele mögen ihren dialekt und sind demnach auch gar nicht willig, sich im berufsleben sprachlich "zu verbiegen"... und das ist gut so - so lange ich jeden gesprächspartner, auf welcher ebene auch immer - die gelegenheit gebe, einander zu verstehen! toleranz und aufeinander zugehen sind hier die zauberwörtchen! |
![]() | 07. November 2010 ich denke "luckypimp" hat den Nagel auf den Kopf getroffen wenn auch vllt unbewußt. Wenn ich erst bei Euch bin dann ist es für mich wie endlich zu Hause zu sein. Heimat zu fühlen und angekommen sein und genau deshalb werde ich es auch lernen wollen und irgendwann hoffentlich auch packen. Wenn man sich mit dem Ort nicht identifiziert wird sich die Frage nach dem warum immer stellen |
![]() | 07. November 2010 :-) Also ich finde ja man sollte wenn man in der Schweiz lebt Mundart schon verstehen können, aber ich denke auch, das Sprechen von Mundart sollte man den Schweizern überlasen LG Sandra |
![]() | 07. November 2010 @Haveanicetime Klar, aber das war ja auch nicht die Frage. |















